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auslösendes Ereignis

Am 11.3. 2011 ereignete sich vor der Ostküste Japans ein Seebeben Magnitude 9 und anschließenden mehrere Tsunamis; Es war eines der stärksten Beben in der Geschichte Japans

Tohoku-Erdbeben

Die Magnituden Skala ist eine logarithmische Skala, d.h. ein Erdbeben der Stärke 7 ist 10 mal so stark wie Erdbeben der Stärke 6 und hat eine 32-fach größere Energiefreisetzung. Ich habe einmal ein Erdbeben der Stärke 6 in Tokio miterlebt und mir wurde Angst und bang. Wenn ich mir vorstelle, dass das Tohokuerdbeben die Stärke 9 hatte, also tausendmal stärker war, bin ich sehr froh im März 2011 nicht in Japan gewesen zu sein.
Das Geoforschungszentrums in Potsdam hat das Tohoku-Erdbeben analysiert und folgendes ermittelt: Die Erdkruste riss innerhalb von dreieinhalb Minuten auf einer Länge von 400 km bis in 60 km Tiefe auf. Es kam zu Plattenbewegungen von bis zu 27 m horizontal und 7 m vertikal. Die Absenkung der Küsten in Japan war bis zu 120 cm. Die Hauptinsel Japans verschob sich um 2,4 Meter nach Osten.
Als Folge des Seebebens ereigneten sich verschiedene Tsunamis. Tsunamis ist ein japanisches Wort und bedeutet „Welle im Hafen“. Tsunamis sind Schwerewellen hervorgerufen durch Erdbeben, Hangrutschungen, Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge. Beim Auftreffen auf eine Küste werden die Wellen auf viele Meter aufgesteilt. Die größte jemals beobachtete Tsunami war 1788 in Alaska und hatte eine Höhe von 88,00 m
Der Tsunami des Tohoku Erdbebens erreichte die japanische Küste nach 30 Minuten. Die Höhe des Tsunami betrug in Tokyo 1,3 m, in Fukushima etwa 14 m.
Die Folgen des Tsunamis in Japan waren verheerend. Insgesamt kamen fast 20 000 Menschen durch den Tsunami ums Leben. Der wirtschaftliche Schaden ist gewaltig und es wird noch Jahre dauern, bis Japan sich davon erholt hat.

Zum Gedenken an die Opfer des Tsunamis hat das staatliche Fernsehen NHK eine groß angelegte Kampagne gestartet. Titelsong der Kampagne ist das Lied „Hana wa saku“  oder Blumen werden blühen.
https://www.youtube.com/watch?v=BaLHx7O3Ud4
Die Höhe der Gischtwelle beim Auftreffen auf die Tsunamimauer betrug ungefähr 46 m. Es kam auf den Anlagengelände zu Überflutungen von ca. 4 -5 m Höhe.

Tsunami in Fukushima
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