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endliche Uranreserven

Oftmals wird darauf hingewiesen, dass auch die Uranvorräte ebenso wie die Öl und Gasvorräte in ein paar Jahrzehnten zu Ende gehen, und dann die Reaktoren still ständen. Ein Vergleich der Lagerstätten von Uran mit Öl und Gas ist jedoch falsch, da die Lagerstätten von Uran bisher noch nicht einmal ansatzweise bekannt sind. Uran und vor allem Thorium, welches sich gerade in Hochtemperaturreaktoren und Reaktoren der 4. Generation hervorragend verbrennen lässt, sind noch viele tausend Jahre, teilweise über Millionen Jahre verfügbar.

Der jährliche Uranverbrauch (Natururan) beläuft sich derzeit (2011) auf ca 63000 t. Dies berücksichtigt nicht, dass etwa die Hälfte des derzeitigen jährlichen Uranverbrauchs nicht durch Uranabbau gedeckt wird, sondern durch die Abrüstung von Kernwaffen und Beständen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen.

Auch wird nicht das sog. Uncoventional Uranium Resources (UUR) berücksichtigt, die vornehmlich in China erforscht werden. Hierbei sind neben den Urangehalten in der Asche von Kohlekraftwerken auch die Urangehalte in Phosphorsäuren, die bei der Düngemittelproduktion anfallen. Auch darf man nicht die Gewinnung von Uran aus Meerwasser vergessen, dessen Gewinnung noch wirtschaftlich nicht interessant ist.

 Das folgende Bild zeigt die Verfügbarkeit von Uran für die Stromerzeugung bei verschiedenen Szenarien.

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