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Missbrauch radioaktiver Stoffe

Die Verwendung von nuklearen Material bei terroristischen Anschlägen ist sicher gegeben, wenngleich die Beschaffung und die Handhabung dieses Materials wesentlich schwieriger ist als die eines anderen hochgiftigen nichtstrahlenden Stoffes.

Die Gefahr eine militärischen Missbrauchs ist natürlich auch bei anderen Materialien gegeben. Zum Beispiel ist die Verwendung von chemischen Materialien für Waffen nicht nur möglich sondern traurige Wirklichkeit. Will man dann auch aus der Chemie aussteigen?
Auch wird die Verwendung von radioaktiven Material in den Medien immer als unproblematisch im Sinne von leicht zu handhaben dargestellt. Danach kann man eine Atombombe in jeder Garage zusammenbauen. Der Bauplan wird einem aus dem Internet geliefert. Wenn man aber die zu verabscheuenden Anstrengungen mancher Staaten sieht, eine Atombombe zu bauen merkt man schon sehr schnell, dass dieses Unterfangen nicht so einfach ist wie es immer dargestellt wird. Der Bau einer sog. „schmutzigen Bombe“ (Verteilung von radioaktivem Material mit Hilfe eines konventionellen Sprengkopfes) ist sicher sehr viel einfacher doch muss man erst einmal in den Besitz einer größeren Menge dieses radioaktiven Materials kommen, was überaus schwierig ist. Nichtnukleare Gifte sind da doch viel einfacher zu beschaffen.

Wie man allerdings an größere Mengen radioaktives Material kommen will ist schleierhaft.

Uran kommt eigentlich überall vor. Etwa 5 g pro Kubikmeter Erde. Es ist eine Mischung von U 238, 0,7 % U 235 und ganz wenig U 234 und kostet so ca. 200 € pro kg. U 235 ist das strahlende Isotop also etwa 7g von den 1kg Uran.

Um eine Atombombe zu baue braucht man ca 12 kg des U235 und all die technischen Fähigkeiten der Handhabung.

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